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Rapvokabeln: Die gängigsten Reimarten und Reimschemata – Teil 3

Der allem Anschein nach letzte Teil dieser Serie beschäftigt sich, wie bereits versprochen, primär mit identischen und äquivoken Reimen sowie Homophonen. Ohne langes Vorwort kommen wir diesmal gleich zur Sache. Das einzige, was im Vorfeld vielleicht noch angemerkt werden sollte, ist die Tatsache, dass sich diese Spezialitäten vor allem in Battle-Raptexten wiederfinden lassen, diesbezüglich also nicht wundern.

Wie bei den meisten anderen, im Rahmen dieser Reihe vorgestellten Reimen, lässt sich das Merkmal des identischen Reims vom Namen her ableiten: der Reim erfolgt durch die Verwendung der selben Wörter bzw. Wortgruppen über mehrere Zeilen hinweg. Eko Fresh zeigt uns dies auf dem Track Zu extrem aus seinem Album Ekrem: Mehr …

Rapvokabeln: Die gängigsten Reimarten und Reimschemata – Teil 1

Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen, müssen wir erstmal die Grundlagen klären und definieren, was ein Reim überhaupt ist und warum der Sprachtheoretiker einiges in diesem Artikel folgende lediglich als Assonanz und nicht als Reim bezeichnet. Der Aufbau wird im Grunde genommen dem des dazugehörigen Wikipedia-Artikels gleichen, jedoch werde ich mich bei etwaigen Beispielen aus meinem Fundus deutscher Rap-Musik bedienen, so dass das hier wie ein Deutsch-LK daherkommt, nur eben zeitgemäßer und in “cool”. Beginnen wir also mit der Definition eines Reims laut Wikipedia:

Der Reim ist im weiteren Sinne eine Verbindung von Wörtern mit ähnlichem Klang. Im engeren Sinne ist der Reim der Gleichklang eines betonten Vokals und der ihm folgenden Laute bei verschiedenem Anlaut.

Veranschaulichen wir dies anhand einiger (einsilbiger und reiner) Beispiele für jeden einzelnen Vokal (a,e,i,o,u): Mehr …

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